Chrome, Sleipnir & Co: Alternativen zum Internet Explorer

Alternativen zum Internet Explorer

Beim Betriebssystem Windows ist standardmäßig der Internet Explorer eingerichtet. Aber dieser Browser hat Schwachstellen, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in einer technischen Warnung informierte. Zwar sollen neue Sicherheitsupdates das Problem beheben, doch verunsichern solche Sicherheitslücken die Internetnutzer. Zumal der Internet Explorer bereits 2010 wegen Sicherheitslücken in die Kritik geraten war. Seitdem erhalten alternative Browser steigenden Zuspruch. Im Folgenden stellen wir Ihnen alternative Browser zum Internet Explorer vor.

Mozilla Firefox

Firefox gehört zu am häufigsten verwendeten Browsern in Deutschland. Neben den Standardfunktionen verfügt er über viele unterschiedliche Erweiterungen, zum Beispiel eine Google-Toolbar, ein Übersetzungstool, ein Add-on für Facebook und hunderte weitere Add-ons. Außerdem können Nutzer das Design mit Personas und Themes ändern. Über ein „+“ öffnen Sie einfach neue Tabs und wählen mit einem Klick in der erscheinenden Bilderchronik eine der häufig besuchten Webseiten aus. Mit Version 13 wurde der Browser abermals benutzerfreundlicher. So besitzt er eine Reset-Funktion, die die Rückkehr zur ursprünglichen Konfiguration ermöglicht. Dies ist insbesondere dann nützlich, wenn installierte Add-ons oder Themes zu einem Absturz geführt haben.

Google Chrome

Dieser Browser aus dem Hause Google kam 2008 auf den Markt und ist wie Firefox kostenlos erhältlich. Nutzer, die nicht möchten, das sämtliche Ihrer Daten von Google dokumentiert werden, sollten in den „Optionen“ unter „Details“ die aufgeführten Webdienste deaktivieren. Verglichen mit Firefox hat Chrome den Vorteil, dass nur ein Tab geschlossen wird, wenn ein Problem auftritt. Darüber hinaus bietet Chrome einen Chrome Web Store, in dem die Nutzer Apps, Spiele und Erweiterungen finden, sowie ein integriertes Übersetzungstool. Auch eine Anpassung des Browserdesigns ist möglich.

Opera aus dem Haus ASA

In Zeiten der kostenlosen Browser verabschiedete sich das Unternehmen ASA von dem Bezahl-Modell, so dass Opera mittlerweile kostenlos erhältlich ist. Dieser Browser wartet mit vielen Funktionen auf. So können Nutzer eine Suchmaschine nach Wahl integrieren. Außerdem lässt sich sein Design mit Themes anpassen. Die integrierte Schnellwahl zeigt Ihnen beim Öffnen eines neuen Tabs häufig verwendete Webseiten. Schließlich ist es möglich, mehrere Tabs zu gruppieren, um einen besseren Überblick zu behalten und eine Sitzung zu speichern, um später fortzufahren.

Sleipnir von Fenrir

Abschließend stellen wir Ihnen einen Browser vor, der in Deutschland weniger bekannt ist jedoch im Konkurrenzkampf zu Firefox und Chrome aufgeholt hat. Er stammt aus dem Hause Fenrir und ist sowohl für Windows als auch Mac, Android, Windows Phone sowie iPhones verwendbar. Wie bei den anderen Browsern ändern Sie das Design, zusätzlich gelangen Sie über die integrierten Web Apps direkt zu Facebook, Twitter und Google +. Schließlich ermöglicht es eine Vernetzung mit mobilen Geräten, besuchte Webseiten auf das Smartphone zu senden.

Bild: Screenshot Firefox Browser

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